Gemeinsam durch die Wut

Für Familien und Fachkräfte

Ein Buch über den Umgang mit kindlicher Aggression und Wut für Eltern, Großeltern und Fachkräfte.

Schon mal erlebt?

Das Kind liegt weinend an der Supermarktkasse auf dem Boden. Es weint, weil es nicht das dritte Eis darf.

Es haut auf dem Spielplatz seinen Freund und möchte schon gar nicht seinen Bagger mit ihm teilen.

"Gemeinsam durch die Wut" ist ein Buch, für alle, die sich durch die kindliche Wut und Aggressionen herausgefordert fühlen. Es bietet eine Begleitung, um die Wut und Aggression, sowohl die des Kindes als auch unsere eigene, besser zu verstehen. Das Buch präsentiert wissenschaftlich fundierte und erprobte Wege, wie wir auf den Gefühlswellen reiten können, ohne von ihnen mitgerissen zu werden.

Es vermittelt, wie wir das Kind gewaltfrei und bestärkend durch die Wut begleiten können. Das Buch ist leicht verständlich, wissenschaftlich belegt und einladend geschrieben. Es enthält praktische Tipps, Alltagsbeispiele, Reflexionsübungen und prägnante Grafiken, die uns dabei unterstützen, einen besseren Umgang mit Wut zu finden.

Du wirst erfahren, wie du das Kind durch die Wut begleitest – gewaltfrei und bestärkend! Leicht verständlich, wissenschaftlich belegt und einladend verfasst.

  • Alltagstaugliche Tipps

  • anschauliche Beispiele

  • reich an Reflexionsübungen

  • prägnanten Grafiken

Stimmen zum Buch

„Gemeinsam durch die Wut“ ist ein mit viel Herzblut und persönlicher Überzeugung geschriebenes Buch

für einen gewaltfreien und konstruktiven Umgang mit Kindern in Konfliktsituationen. Die Leser*innen werden persönlich mit „du“ angesprochen und die Autorin erzählt auch von den eigenen Erfahrungen und Zwickmühlen. Das Buch ist locker und mit vielen Heraushebungen gestaltet und angereichert mit Praxisbeispielen, Merksätzen und Reflexionsfragen sowie sehr ansprechenden Grafiken. Das Buch eignet sich so gleichermaßen für Pädagogische Fachkräfte im Kontext KiTa und Tagespflege wie auch für Eltern als praxisnaher Wegweiser und es ist in überzeugender Weise von einer Haltung des grundsätzlich achtsamen Umgangs mit Kindern getragen.

“Dieses Buch schließt eine echte Lücke”

Denn wo andere empfehlen, Kinder mit ihrer Wut nicht allein zu lassen, sondern sie da durch zu begleiten, setzt Kathrin an und erklärt ganz genau und Schritt für Schritt, wie genau das geht, was uns dabei oft im Weg steht, und was das gemeinsame Durchleben großer Gefühle mit uns und unserer Beziehung macht.

Nora Imlau | Journalistin & Buchautorin

Für wen ist das Buch geeignet?

Leserstimmen zum Buch

“DANKE für dieses Buch. Es hat mich zum Nachdenken über mich und meine Art der Erziehung gebracht. “

Ich bin Luis (54) und habe zwei Söhne (17 und 3 Jahre) von zwei tollen Frauen und eigentlich kein eifriger Emailschreiber.

Aber da ich gerade generell mein Leben überdenke, habe ich auch eins dazu gelernt: Dankbarkeit.

Und darum diese Mail. DANKE für dein Buch.

Wenn ich es nicht verliehen hätte, würde ich es gleich nochmal lesen. Es hat mich zum Nachdenken über mich und meine Art der Erziehung gebracht. Auch darüber Nachzudenken wie ich erzogen wurde und mit welchen "Standards" ich konditioniert wurde. Und zu Versuchen die zu durchbrechen. Auch mit 54 kann ich noch dazulernen. Schade das es dein Buch nicht schon vor 15 Jahren gab.

Nochmal: danke danke danke.

Luis, Vater von zwei Söhnen

“Nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ist dieses Buch eine Freude”

Die Inhalte sind von @kindheit_erleben einfach erklärt, dazu aber noch mit Infokästen, Beispielkästen und Praxisbeispielen ergänzt, und mit vielen Illustrationen versehen, die das komplexe Thema verbildlichen und auf diese kreative Umsetzungsart vereinfachen.

Susanne Mierau | Autorin, Bloggerin & Kleinkindpädagogin

Alle Kinder kommunizieren und sehnen sich danach, vom Gegenüber verstanden zu werden. Fühlen sie sich nicht gehört oder gar übergangen, werden sie in der Regel lauter, sichtbarer oder aber leiser und treten den Rückzug an.”

Gemeinsam gegen die Wut, Seite 43

Affirmationen-Kartenset: Gemeinsam & gestärkt durch die Wut

Die 16 Karten enthalten kraftvolle Sätze, die du je nach Situation wiederholen kannst. Dadurch verankern sie sich in deinem Unterbewusstsein und unterstützen dich dabei, dich selbst und die Kinder in deinem Umfeld bedingungslos anzunehmen.

Die klare Bildsprache und die wunderschönen Illustrationen von Anna Lena Wollny werden starke Gefühle in dir wecken, die deine Gedanken und Verhaltensweisen nachhaltig verändern können.

dieses Kartenset wird dich dabei unterstützen, achtsam und liebevoll mit Wut und Aggression umzugehen und eine positive Veränderung in deinem Alltag zu bewirken. Hol dir jetzt dieses einzigartige Kartenset und lass dich von den Affirmationen und den wunderschönen Illustrationen inspirieren.

Passt perfekt zum Buch

So entstand “Gemeinsam gegen die Wut”

Es ist das Jahr 2005, ich sitze in der Garderobe einer finnischen Kita und absolviere dort während meines Studiums zur Kindheitspädagogin ein Praktikum.

Ein Mädchen namens Tuuli diskutiert mit mir. Sie will etwas unbedingt. Ich kann es ihr nicht erlauben. Meine Anleiterin erwartet, dass ich mit den Kindern konsequent und streng bleibe.

So sagte ich Nein! Klar und deutlich. Sie sollte schließlich Disziplin lernen.

Wir saßen uns gegenüber, und sie wurde so wütend. Plötzlich holte sie mit ihrem Fuß aus und trat mir gegen das Schienbein. Das tat weh! Wie erstarrt hielt ich inne und war völlig überrumpelt von der Situation. Sämtliche Gedanken gingen mir durch den Kopf und ich spürte einen inneren Reflex. Sie sah ebenso erschrocken aus. Ihre blauen Augen schauten mich eindringlich an. Gefühlt hörten wir beide für einen Moment auf zu atmen. Sie schien Angst zu haben, Furcht vor meiner Reaktion. Ich war überfordert.

Einige Augenblicke später brach das Eis, wir umarmten uns wortlos. Tuuli war fünf und ich gerade Anfang 20. Ich war noch neu im Beruf. Dieser Schlüsselmoment weckte in mir eine Neugierde, mehr über das kindliche Verhalten und die Hintergründe von Wut und Aggressionen zu erfahren.

Auch wollte ich verstehen, wie wir als Erwachsene darauf am besten reagieren können. Wieso meinte meine Anleiterin, dass das Verhalten mit Strenge in den Griff zu bekommen sei?

Meine Reise zu mir und “meinen Kindern” begann.